Demografie

Die Planungsregion Uckermark-Barnim ist bis auf wenige Räume (Schwedt, Eberswalde, Prenzlau und dem Umland von Berlin) überwiegend ländlich geprägt und relativ dünn besiedelt. Der Landkreis Uckermark (UM) zählt flächenmäßig mit 3.075 km² zu den größten Landkreisen der Bundesrepublik, ist aber mit ca. 138.000 Einwohnern auf dieser Fläche sehr dünn besiedelt (ca. 45 EW/km²). Im Landkreis Barnim (BAR) leben etwa 177.000 Einwohner auf der halben Fläche (1.497 km²).

In den Teilräumen der Region sind gegenläufige Entwicklung der Einwohnerzahl zu verzeichnen, sinkende Einwohnerzahl in der Uckermark, steigende Einwohnerzahl im Barnim. Hauptursache dieser in beiden Landkreisen gegenläufigen Entwicklung sind bei ähnlich hohen, anhaltenden Sterbeüberschüssen die teilräumlich äußerst differenzierten Wanderungsergebnisse. Insbesondere in den berlinnahen Lagen ist ein Zuzug an Einwohner zu verzeichnen, dagegen ist der berlinferne Raum durch Fortzüge geprägt.

Die insgesamt rückläufige Einwohnerentwicklung wird sich laut Bevölkerungsprognose auch zukünftig fortsetzen. Die Einwohnerzahl in der Region Uckermark-Barnim wird dabei voraussichtlich bis zum Jahr 2030 um ca. 17 Prozent zurückgehen. Besonders davon betroffen sind dabei Gemeinden außerhalb des engeren Verflechtungsraumes zu Berlin, dort ist zum Teil mit einem Bevölkerungsrückgang von bis zu 35 Prozent zu rechnen.

Der Demografische Wandel stellt eine große Herausforderung für die zukünftige Entwicklung der Region dar. Der Bevölkerungsrückgang und die Veränderung der Altersstruktur haben Auswirkungen auf unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche. Zur Sicherung gleichwertiger Lebensbedingungen sind unter anderem die Infrastruktur und die Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge an die veränderten Rahmenbedingungen anzupassen.

Quelle: Landesamt für Bauen und Verkehr Quelle: Landesamt für Bauen und Verkehr Quelle: Landesamt für Bauen und Verkehr